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Klinik Hohes Licht
gemeinnützige GmbH
im FrauenWerk Stein

Kratzerstr. 20
D-87561 Oberstdorf

Tel.: +49 8322 97 73-0
Fax: +49 8322 97 73-50

info@klinik-hoheslicht-oberstdorf.de

  • Aktuelle Nachrichten/Pressemitteilungen

Spendensammlung des Müttergenesungswerk zum Muttertag!

#gemeinsamstark

 Am Sonntag ist Muttertag und auch in diesem Jahr findet die traditionelle Spendensammlung des Müttergenesungswerk statt. Unterstützung für Frauen in Familienverantwortung und Pflegende Angehörige auch und gerade in Zeiten von Corona!

Zum Onlinespenden »hier klicken oder den QR-Code abscannen:

DANKE


BAYERN 2 war zu einem Radiointerview bei uns in der Klinik!

Zu hören am Sonntag, 02.05.2021  – 08:05 bis 08:30 Uhr auf BAYERN 2

BAYERN 2 – Katholische Welt

Das Müttergenesungswerk – Hilfe in der Krise

Müttergenesungswerk - Sport und Erholung für Mütter bei Oberstdorf | Bild: BR Barbara Weiß

Wenn der Alltag zu viel wird
Das Müttergenesungswerk – Hilfe in der Krise
Von Barbara Weiß
Als Podcast und in der neuen Bayern 2 App verfügbar

Mütter trifft die Corona-Pandemie besonders hart, belegen Studien. Aber auch schon vor dem Lockdown, vor Homeoffice und Homeschooling waren Mütter oft doppelt und dreifach belastet – gerade wenn sie alleinerziehend sind oder kranke Kinder betreuen müssen. Durchschnaufen. Eine Pause vom Alltag machen. Eine Auszeit von den Familiensorgen – dafür steht das Müttergenesungswerk, das 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Bundespräsidenten der BRD, gegründet wurde. Seit über 70 Jahren finanziert sich die gemeinnützige Stiftung aus Spenden. Kuren zur Vorsorge und Rehabilitation speziell für Mütter und Väter gibt es nur in Deutschland – das Müttergenesungswerk ist eine weltweit einzigartige Institution. Jedes Jahr nehmen fast 50.000 Mütter, etwa 2000 Väter und 70.000 Kinder an Mutter- bzw. Vater-Kind-Kuren in insgesamt 70 Kurkliniken teil. Auch pflegende Angehörige finden im Müttergenesungswerk Hilfe. Der Bedarf ist seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie stark angestiegen. Wie sieht der Kuralltag gerade aus? Welche Sorgen bedrücken die Mütter und Väter? Welche Lösungen gibt es für Familien in der Krise? Auch Mütter und Väter sind „systemrelevant“, betont das Müttergenesungswerk. Es sei eine „zentrale gesellschaftliche Aufgabe“, ihre Gesundheit zu schützen.

Glaube und Leben

Die Katholische Welt thematisiert Fragen aus den Bereichen Christentum und Kirche, Religion und Gesellschaft. Ganz wichtig: Der Dialog – in der Kirche, zwischen den Kirchen, mit den Weltreligionen.

Artikel von der Homepage von Bayern 2


#gemeinsamstark: Muttertagssammlung des Müttergenesungswerks

Mehr denn je brauchen Mütter Unterstützung

Berlin, 26. April 2021, Rund um den Muttertag am 9. Mai ruft das Müttergenesungswerk unter dem Motto #gemeinsamstark zu Spenden und Sammlungen für Mütter auf. Elke Büdenbender, Schirmherrin des Müttergenesungswerks betont in ihrem Spendenaufruf: „Gerade jetzt ist jegliche Unterstützung von großer Bedeutung, um die Familien in unserem Land in diesen herausfordernden Zeiten und darüber hinaus zu stärken!“

Jeder Tag ist Muttertag

Am Muttertag erfahren die Leistungen und Lasten von Müttern die dringend notwendige Aufmerksamkeit und Wertschätzung. „Viel zu oft wird diese alltägliche Familienarbeit, die ein wichtiger Beitrag zu unserem gesellschaftlichen Leben ist, als selbst-verständlich hingenommen,“ sagt Schirmherrin Büdenbender. Eigentlich müsste jeder Tag Muttertag sein. Eines ist jedoch klar: Seit mehr als einem Jahr herrscht Ausnahmezustand und besonders Mütter spüren den Druck und die Auswirkungen der Corona-Pandemie: Schule und Kinderbetreuung fallen aus, das Arbeitsleben verlagert sich für viele auf das Zuhause, die Pflege von Angehörigen ist oftmals nur unter erschwerten Bedingungen zu gewährleisten und dann noch der Haushalt. Die Mehrfachbelastung unter diesen extremen Bedingungen zwingt die Stärkste in die Knie. Und genau das passiert: Irgendwann kommt der Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht. Erschöpfung setzt ein, ein Gefühl von Hilflosigkeit und Überforderung und die Gesundheit leidet.

Unterstützung durch das Müttergenesungswerk

Oft spät suchen sich Mütter dann Hilfe. Das Müttergenesungswerk, das sich seit über 70 Jahren für die Gesundheit von Müttern einsetzt, ein Beratungsnetz und Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Mutter und Kind anbietet – auch für Väter. In den dreiwöchigen Kuren profitieren Teilnehmer*innen von einem gendersensiblen Kurangebot, das individuell auf die Bedürfnisse und die Lebenssituation in der Familie zugeschnitten ist. Durch die medizinische, physio- und psychotherapeutische sowie psychosoziale Therapien und den Austausch mit anderen Müttern gewinnen die Frauen Abstand vom Alltag, tanken Kraft, erhalten neue Impulse und verändern den Blick auf Zuhause.

Spenden hilft konkret

Die Arbeit des Müttergenesungswerks ist v. a. durch Spenden möglich: Information, Aufklärung, Beratungsarbeit und Nachsorge sowie ganz konkret mit direkten finanziellen Kur-Zuschüssen für Mütter zum Beispiel für den gesetzlichen Eigenanteil, für Fahrtkosten oder Kurkleidung.

Gemeinsam können wir uns für Mütter stark machen – durch die Unterstützung der Haus- und Straßensammlung des Müttergenesungswerks oder durch eine direkte Spende unter www.gemeinsam-stark.social/spenden.

Spendenkonto: IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04, BIC: BFSWDE33MUE

Weitere Informationen und Kontakt:
Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk
Rebekka Rupprecht
Bergstraße 63, 10115 Berlin
Tel.: 030 330029-0
Fax: 030 330029-20
presse@muettergenesungswerk.de
www.muettergenesungswerk.de
Facebook: @muettergenesungswerk
Instagram: @muettergenesungswerk_mgw
Twitter: @mgw_berlin

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04 oder online:
www.muettergenesungswerk.de/spenden

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Neues Design, neue Ziele: Müttergenesungswerk wird 70 und startet mit neuem Markenauftritt ins Jubiläumsjahr

Neue Webseite: Das Müttergenesungswerk setzt auf frischen digitalen Auftritt, um Interessierte zu informieren und Spenden zu generieren
Erfolgreiche Tradition: Über vier Millionen Mütter, aber auch Väter und pflegende Angehörige profitierten bisher von Kuren durch das Müttergenesungswerk
Politische Erfolge: Gesetzliche Rahmenbedingungen für Kuren in Deutschland sind weltweit einzigartig

Berlin, 30. Januar 2020. Das Müttergenesungswerk feiert am 31. Januar 2020 sein 70-jähriges Bestehen. Die als gemeinnützige Stiftung für die Gesundheit von Müttern gegründete Organisation setzt anlässlich des Jubiläums aktuelle Ziele und Themen in den Vordergrund – beispielsweise die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Kuren für pflegende Angehörige.

Der Blick auf Zukunftsperspektiven wird jetzt unterstützt durch einen neuen Markenauftritt, der pünktlich zum Jubiläum präsentiert wird. Er umfasst ein neues Corporate Design und eine neu gestaltete Webseite, auf denen sich Betroffene, Spender*innen und Fachleute über die Arbeit informieren können. „Das Müttergenesungswerk mit einer langen Tradition hat sich kontinuierlich erneuert. Das betrifft Innovationen in der Konzeption von Kuren, wo das Müttergenesungswerk führend ist, neue gesellschaftliche Herausforderungen, aber auch politische Arbeit und eine zeitgemäße Kommunikation“, so Anne Schilling, Geschäftsführerin.

Das Müttergenesungswerk ist bundesweit die einzige Organisation, die politische Arbeit für Kurmaßnahmen für Mütter, Väter und pflegende Angehörige macht und diese auch praxisnah unterstützt. Kuren zur Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter gibt es nur in Deutschland – ein Verdienst der jahrzehntelangen fachlichen und politischen Arbeit des Müttergenesungswerks. Es werden Zugangswege gesichert, innovative Qualitätsstandards für Kliniken entwickelt, gesetzliche Verbesserungen erreicht und Ärzt*innen sowie Betroffene informiert.

Beratung, Lobbyarbeit und Spendensammlung: Das Müttergenesungswerk heute Die Gründerin Elly Heuss-Knapp, die Frau des ersten Bundespräsidenten, legte 1951 mit ihrer Rede vor dem Deutschen Krankenkassentag den Grundstein für die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen. Sie erreichte mit den Spendensammlungen rund um den Muttertag, dass tausende Mütter für die Kur unterstützt werden konnten.
Heute nehmen jährlich fast 50.000 Mütter, an die 2.000 Väter und mehr als 70.000 Kinder an Mütterkuren, Mutter-Kind-Kuren und Vater-Kind-Kuren in über 70 Kurkliniken im Müttergenesungswerk teil sowie rd. 700 Pflegende. Zudem befasst sich das Müttergenesungswerk mit neueren Themen, wie der gesundheitlichen Unterstützung von Vätern und pflegenden Angehörigen. Die Organisation fordert aktuell ein gesetzliches Recht auf Beratung und Begleitung vor und nach einer Kur für Mütter, Väter und Pflegende. Das Müttergenesungswerk kooperiert mit fünf Wohlfahrtsverbänden: Beraterinnen und Berater helfen Betroffenen vor Ort bei der Beantragung, Vorbereitung und
Kurnachsorge – in über 1.000 Beratungsstellen. Soweit die Spendenmittel reichen, werden auch einkommensschwache Menschen finanziell unterstützt.

Neue Webseite ab 30.1. ab 18 Uhr: www.muettergenesungswerk.de

Weitere Informationen und Kontakt:
Elly Heuss-Knapp-Stiftung Deutsches Müttergenesungswerk
Isabel von Vegesack, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Bergstraße 63, 10115 Berlin
Tel.: 030 330029-15
Fax: 030 330029-20
presse@muettergenesungswerk.de
www.muettergenesungswerk.de
Facebook: @muettergenesungswerk
Instagram: @muettergenesungswerk_mgw
Twitter: @mgw_berlin

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04 oder online:
www.muettergenesungswerk.de/spenden

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Müttergenesungswerk feiert 70. Jubiläum: Über vier Millionen Mütter profitierten von Kuren und gesetzlichen Rahmenbedingungen

•    Seit 1950 setzt sich die gemeinnützige Stiftung für Gesundheitsvorsorge und –rehabilitation von Müttern ein und feiert am 31.01.2020 Jubiläum
•    In über 1.000 Beratungsstellen mit rund 130.000 Beratungen jährlich werden Mütter und inzwischen auch Väter und pflegende Angehörige unterstützt
•    Politische Erfolge: Gesetzliche Rahmenbedingungen für Kuren in Deutschland sind weltweit einzigartig

Berlin, 15. Januar 2020. Kuren zur Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter  gibt es nur in Deutschland – ein Verdienst der jahrzehntelangen fachlichen und politischen Arbeit des Müttergenesungswerks. Der Anspruch auf eine gesundheitliche  Maßnahme ist in Deutschland politisch im Jahr 1989 im Sozialgesetzbuch (SGB V.) ver- ankert worden. Seit 2002 gibt es eine Vollfinanzierung.

Das Müttergenesungswerk ist die einzige Organisation, die politische Arbeit für Kurmaßnahmen für Mütter, Väter und pflegende Angehörige macht. Sie ruht sich dabei  nicht auf Erreichtem aus, sondern sichert Zugangswege, setzt innovative Qualitäts- standards für Kliniken, erreicht gesetzliche Verbesserungen und informiert Ärzt*innen  sowie Betroffene. Neuster Meilenstein: Seit 2018 gibt es erstmalig bundeseinheitliche  Attest-Formulare für Kuren.

Von spendenfinanzierten Kuren zur gesetzlichen Pflichtleistung
„Das Müttergenesungswerk ist einzigartig in der Welt. Wenn es das Müttergenesungswerk nicht schon seit 70 Jahren gäbe, man müsste es erfinden. Welche andere von  Spenden finanzierte Organisation kümmert sich so wunderbar um Mütter und mittlerweile auch um Väter und pflegende Angehörige? Sie alle, die dringend mal eine Pause  vom aufreibenden Alltag brauchen, können mithilfe des Müttergenesungswerkes  durchatmen und sich eine Auszeit nehmen, damit sie nach der Kur wieder gestärkt für  ihre Familien da sein zu können“, so Elke Büdenbender, Schirmherrin des Müttergenesungswerks. Sie setzt mit Überzeugung die Arbeit der Gründerin Elly Heuss-Knapp, der  Frau des ersten Bundespräsidenten, fort. Die legte 1951 mit ihrer Rede vor dem Deutschen Krankenkassentag den Grundstein für die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und erreichte mit den Spendensammlungen rund um den Muttertag,  dass tausende Mütter für die Kur unterstützt werden konnten.
„Die Gesundheit von Müttern, Vätern und pflegenden Angehörigen in den Familien zu  stärken ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Das Müttergenesungswerk ist  wichtige Partnerin für eine moderne Gesundheitspolitik für Familien und setzt die notwendigen Akzente. Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie kann man nicht  ohne gesundheitliche Unterstützung und gesetzliche Rahmenbedingungen denken“,  sagt die Kuratoriumsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler, die seit  November 2019 dieses Ehrenamt bekleidet.

Hochaktuelle Themen: Das Müttergenesungswerk als Trendsetterin
Wohin wenden sich Väter, die gesundheitlich unter Dauerbelastung leiden? Wie können pflegende Angehörige unterstützt werden? Diesen hochaktuellen Themen widmet sich das Müttergenesungswerk heute. Jährlich nehmen fast 50.000 Mütter, an die 2.000 Väter und mehr als 70.000 Kinder an Mütterkuren, Mutter-Kind-Kuren und Vater-Kind-Kuren in über 70 Kurkliniken im Müttergenesungswerk teil. Die Organisation fordert aktuell eine Verbesserung der gesetzlichen Zugangsbedingungen für Pflegende  zu Kuren zur Vorsorge. Rund 700 pflegende Angehörige nehmen die spezifischen Kuren in Anspruch.
Das Müttergenesungswerk kann bei der konzeptionellen Arbeit als Trendsetterin bezeichnet werden. Denn: Die Organisation hat bundesweit einzigartige gendersensible  Kuren für Mütter und Väter entwickelt und ist mit der geschlechtsspezifischen Gesundheitsforschung vernetzt. In über 1.000 Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden unterstützen Beraterinnen und Berater Betroffene bei der Beantragung und  Vorbereitung  und  organisieren  Kurnachsorge.  Dabei  werden  auch  einkommensschwache Menschen finanziell unterstützt – soweit die Spendenmittel reichen. Die Beratungsstellen und -kapazitäten sinken jedoch kontinuierlich, da es keine öffentliche  Förderung dieser Arbeit gibt. Das Müttergenesungswerk fordert daher den gesetzlichen Anspruch auf vor- und nachstationäre Kurberatung und Begleitung. Kontinuier- liche Lobbyarbeit für Mütter, Väter und pflegende Angehörige ist ein ebenso wichtiger  Stiftungszweck, wie konkrete Hilfe von Betroffenen vor Ort – eine wichtige Aufgabe,  die nur im Netzwerk realisiert werden kann. Unter dem Dach des Müttergenesungswerks arbeiten fünf Organisationen eng zusammen: die Arbeiterwohlfahrt, der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsche Rote Kreuz, der Evangelische Fachverband  für Frauengesundheit e.V. sowie die Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung e.V.

Am Vortag des Jubiläums oder auf Anfrage vorab senden wir Ihnen eine ausführliche Pressemappe mit Informationen zur Historie der Organisation.

Weitere Informationen und Kontakt:
Elly Heuss-Knapp-Stiftung Deutsches Müttergenesungswerk  Isabel von Vegesack, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Bergstraße 63, 10115 Berlin
Tel.: 030 330029-15
Fax: 030 330029-20
presse@muettergenesungswerk.de
www.muettergenesungswerk.de
Facebook: @muettergenesungswerk
Instagram: @muettergenesungswerk_mgw

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04 oder online: www.muettergenesungswerk.de/spenden

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Müttergenesungswerk legt Datenreport vor: Mütter und Väter sehr belastet

Müttergenesungswerk fordert gesetzlichen Anspruch auf Kurberatung
Berlin, 11. Juli 2019. Im Jahr 2018 wurden 131.000 Mütter und 6.000 Väter in den rund 1.200 Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden im Verbund des Müttergenesungswerks (MGW) beraten und 65.000 von ihnen schließlich bei einem Kurantrag unterstützt – mehr als im Vorjahr. Der Trend zeigt, dass ein hoher Bedarf für die niedrigschwellige kompetente Beratung bei der Beantragung einer Mutter- oder Vater-Kind-Kur besteht und stark nachgefragt wird.
Warum brauchen Mütter und Väter eine Kur?

Rund 50.000 Mütter und Väter nehmen an Mütterkuren, Mutter-Kind-Kuren oder Vater-Kind-Kuren in den Kliniken im Müttergenesungswerk teil. Befragungen des MGW zeigen, dass sie aus einem Katalog an gesundheitlichen Störungen durchschnittlich fünf bis acht angeben. Am häufigsten werden starke Erschöpfung, Schlafstörungen und Rückenbeschwerden genannt. Gefragt nach den Belastungen im Alltag, werden im Schnitt vier bis fünf angegeben: Insbesondere ständiger Zeitdruck und die mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf belasten Mütter und Väter. 83 Prozent der Mütter sind erwerbstätig, fast 50 Prozent in Teilzeit – daneben sind sie in den meisten Fällen die Hauptverantwortlichen für Haushalt und die Organisation der Familie. Das belastet und kann krankmachen, insbesondere wenn die Anerkennung dafür fehlt, wie bis zu 37 Prozent der Mütter angeben.
Väter arbeiten zu 76 Prozent Vollzeit. Sie belastet vor allem die Herausforderung, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. In den Kuren geben Väter häufig an, vor allem die Beziehung zu ihren Kindern stärken zu wollen. Mütter haben häufig das Bedürfnis, stressfreie Zeit für sich alleine und mit ihren Kindern zu bekommen.
Beratungsstellen unterstützen Mütter und Väter – und sind erfolgreich
Anne Schilling, Geschäftsführerin des MGW, betont: „Kuranträge über Beratungsstellen haben eine hohe Erfolgsquote. Durch ihre Kompetenz und ihren Einblick erreichen die Beraterinnen und Berater eine deutlich geringere Ablehnungsquote.“ In den Beratungsstellen im MGW-Verbund liegt diese seit drei Jahren bei konstanten 11 Prozent, während die Statistik der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einen Wert von 16,5 Prozent ausweist. Dies zeigt die hohe Bedeutung der Beratungsstellen bei der kostenlosen Unterstützung der betroffenen Mütter und Väter. Bei einer Ablehnung des Kurantrags helfen sie zudem bei einem Widerspruch. Und dies zahlt sich aus: 70 Prozent der Widersprüche waren 2018 erfolgreich.
Im Schnitt werden Mütter und Väter von ihrer Beratungsstelle drei bis fünf Stunden unterstützt – und dies in einem ganzheitlichen Prozess, der die individuelle Lebenssituation und die Bedürfnisse in den Fokus stellt. Das schließt die eventuelle Unterstützung durch Spendenmittel ein, damit die Kur überhaupt angetreten werden kann. Nachsorgeangebote runden die Beratung ab.
Väter müssen besonders um ihre Kur kämpfen: Die Ablehnungsquote ist mit 17 Prozent höher als bei den Müttern. Im Widerspruchsverfahren und mit Unterstützung der Beratungsstellen sind 66 Prozent der Widersprüche erfolgreich.

Müttergenesungswerk fordert gesetzlichen Anspruch auf Kurberatung
Kuren für Mütter und Väter sind das einzige spezifische gesundheitliche Versorgungsangebot für Familien. Alle Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen den hohen Bedarf der Betroffenen. Das Müttergenesungswerk fordert deshalb den gesetzlichen Anspruch von Müttern und Vätern auf Beratung vor und nach der Kur. Denn trotz des steigenden Bedarfs und der hohen Zahl an Beratungen sinkt das kostenlose Beratungsangebot bei den Wohlfahrtsverbänden stetig. Der Grund: Es gibt keine öffentliche Finanzierung und keine gesetzliche Grundlage für die Arbeit der Beratungsstellen. Das Müttergenesungswerk hat 2018 dieses Thema in den politischen Raum getragen und wird sich im Sinne der Mütter und Väter politisch dafür einsetzen.
Weitere Informationen stehen im Datenreport 2019 oder auf der Website unter www.muettergenesungswerk.de.
Weitere Informationen und Kontakt:
Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk
Anita Strüby, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Bergstraße 63, 10115 Berlin Tel.: 030/33 00 29-15 Fax: 030/33 00 29-20
presse@muettergenesungswerk.de
www.muettergenesungswerk.de
Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04 oder online:
www.muettergenesungswerk.de/spenden

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Müttergenesungswerk: Hoher Bedarf an Kurmaßnahmen für Mütter und Väter

Berlin, 31. Oktober 2018. Das Müttergenesungswerk (MGW) freut sich, dass es in den letzten Jahren gelungen ist, das Antragsverfahren für Mütterkuren, Mutter-Kind-Kuren und auch Vater-Kind-Kuren zu stabilisieren. Die Ablehnungsquote beträgt zurzeit 11 Prozent, wobei im Wider-spruchsverfahren rund zwei Drittel doch noch bewilligt werden.

Mehr als 130.000 Mütter und Väter werden jährlich in den rund 1.200 Beratungsstellen im Ver-bund des Müttergenesungswerks kostenlos beraten, mehr als 60.000 Anträge von Müttern und Vätern werden hier unterstützt. Der Beratungsbedarf ist gleichbleibend hoch. Die Anzahl der Beratungsstellen ist hingegen rückläufig, weil es bislang keinerlei Gegenfinanzierung gibt. Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks, nennt diese Situation „eine Herausfor-derung, für die wir in politische Gespräche gehen, um das Beratungsangebot zu sichern. Viele Mütter und Väter brauchen diese Unterstützung.“
Die sich wandelnden Familienstrukturen bieten für Frauen und Männer neue Wege der Verein-barkeit von Familie und Beruf. Die Zahlen des Müttergenesungswerks zeigen jedoch, dass so-wohl 75 Prozent der Mütter als auch 63 Prozent der Väter den ständigen Zeitdruck als Belastung empfinden. Über 80 Prozent der Mütter sind berufstätig, meist leisten sie jedoch zusätzlich den Hauptteil der Familienarbeit zu Hause: Einkauf, Wäsche, Kindererziehung und die Pflege von Angehörigen liegen größtenteils in ihren Händen. Doch auch die Väter, von denen 73 Prozent – meist in Vollzeit – die Hauptverdiener der Familie sind, empfinden die Vereinbarkeit von Fa-milie und Beruf als belastend.
Viele Mütter und Väter kommen an ihre Grenzen und werden krank. Insbesondere Mütter nen-nen seit Jahren die mangelnde Anerkennung ihrer Arbeit für die Familie als eine Belastung. Die Folge ist eine Schwächung des sozialen Systems Familie und damit auch der Kinder. Genau dort setzen die Kurmaßnahmen im Müttergenesungswerk an. Durch die Therapeutische Kette aus Vorsorge, Kurmaßnahme und Nachsorge werden Mütter und Väter ganzheitlich unterstützt. In den Kurkliniken ist die psychosoziale Therapie mit der Einbeziehung von Geschlechterrollen und Erwartungen ein wichtiger Baustein, wenn es um Verantwortung und Strategien für den gesunden Alltag zu Hause geht.
Anne Schilling betont die Chancen und die Nachhaltigkeit dieser Kurmaßnahmen, die viele Be-troffene als „lebensverändernd“ bezeichnen. „Wir wissen aus Beratungsstellen und Kliniken, dass gerade Mütter lange warten bis sie sich Hilfe holen. Deshalb ermutigen wir belastete Mütter und auch Väter, die aktuell guten Chancen für die Bewilligung der Kuranträge zu nutzen. Die eigene Gesundheit in den Blick zu nehmen und Unterstützung für den belastenden Alltag zu finden, stabilisiert das System Familie.“
Erste Anlaufstelle und eine kostenlose Beratung zu allen Fragen rund um die Kurmaßnahme bieten die rund 1.200 Beratungsstellen im Verbund des Müttergenesungswerks, die es zu stärken gilt.

Weitere Informationen und Kontakt:
Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk
Anita Strüby, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Bergstraße 63, 10115 Berlin
Tel.: 030/33 00 29-15
Fax: 030/33 00 29-20
presse@muettergenesungswerk.de
Kurtelefon: 030/33 00 29-29
www.muettergenesungswerk.de
www.muettergenesungswerk.de/jetzt-spenden

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Pflege bis zur Erschöpfung?

Müttergenesungswerk: Pflegende Angehörige brauchen Information und Ermutigung, wenn die Belastungen zu groß werden
Berlin, 11. Juli 2018.
Eine langjährige Forderung des Müttergenesungswerks (MGW) soll im neuen Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG) umgesetzt werden: Leistungen zur medizinischen Rehabilitation für pflegende Angehörige vom Grundsatz „ambulant vor stationär“ auszunehmen. „Diese Ausnahmeregelung gilt bereits bei Kurmaßnahmen für Mütter und Väter, aus einem einfachen Grund: In einer Familie sind Mütter oder auch Väter 24 Stunden im Einsatz und entsprechend belastet. Ambulante Maßnahmen würden diese Belastung erhöhen und zusätzliche Organisation erfordern. Die Situation für pflegende Angehörige ist sehr vergleichbar“, so Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks.

Seit 2012 ist der Anspruch auf Kurmaßnahmen zur Vorsorge und Rehabilitation für pflegende Angehörige explizit benannt – und sie können diese auch in Kliniken im Müttergenesungswerk durchführen. Dass nun im geplanten PpSG der Grundsatz „ambulant vor stationär“ fallen soll, ist ein wichtiger nächster Schritt. Aber: Diese Ausnahme muss analog auch für Vorsorgemaßnahmen gelten. Im aktuellen Entwurf des Gesetzes ist diese bisher nur für Rehabilitationsmaßnahmen vorgesehen.
Wir wissen, dass 70 Prozent aller Pflegebedürftigen zu Hause von Angehörigen gepflegt werden – überwiegend von Frauen. 22 Prozent der Frauen in den Mütter-Kliniken pflegen Angehörige. Und in den Mutter-Kind-Kliniken sind es schon über 10 Prozent der Mütter, die parallel Angehörige oder ihre behinderten oder chronisch kranken Kinder pflegen.
Besonders wichtig ist neben dem schnellen Weg zur stationären Kurmaßnahme jedoch vor allem die Information der Betroffenen: Pflegende Angehörige wissen oft nicht, dass sie einen Anspruch haben und wie sie zu einer Kur kommen. Zudem werden eigene Attestformulare für pflegende Angehörige benötigt und es ist wichtig, dass sie in den Statistiken der gesetzlichen Krankenkassen sichtbar werden.
„Wir wünschen uns mehr Informationen und tragen unseren Teil dazu bei“, führt Schilling aus. Das Müttergenesungswerk hat bereits eine Informationskampagne für Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, um Hürden zu beseitigen. Aber auch die Pflegenden benötigen direkte Ermutigung und Hilfestellung. Dafür stellt das MGW u.a. einen Flyer und auch einen Informations-Clip zur Verfügung: www.muettergenesungswerk.de/kuren-fuer-pflegende.

Weitere Informationen und Kontakt:
Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk
Bergstraße 63, 10115 Berlin
Ansprechpartnerin: Anne Schilling, Tel.: 030/33 00 29-0
presse@muettergenesungswerk.de Kurtelefon: 030/33 00 29-29
www.muettergenesungswerk.de
www.muettergenesungswerk.de/jetzt-spenden
Spendenkonto: IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04, BIC: BFSWDE33MUE

. Eine langjährige Forderung des Müttergenesungswerks (MGW) soll im neuen Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG) umgesetzt werden: Leistungen zur medizinischen Rehabilitation für pflegende Angehörige vom Grundsatz „ambulant vor stationär“ auszunehmen. „Diese Ausnahmeregelung gilt bereits bei Kurmaßnahmen für Mütter und Väter, aus einem einfachen Grund: In einer Familie sind Mütter oder auch Väter 24 Stunden im Einsatz und entsprechend belastet. Ambulante Maßnahmen würden diese Belastung erhöhen und zusätzliche Organisation erfordern. Die Situation für pflegende Angehörige ist sehr vergleichbar“, so Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks.

Seit 2012 ist der Anspruch auf Kurmaßnahmen zur Vorsorge und Rehabilitation für pflegende Angehörige explizit benannt – und sie können diese auch in Kliniken im Müttergenesungswerk durchführen. Dass nun im geplanten PpSG der Grundsatz „ambulant vor stationär“ fallen soll, ist ein wichtiger nächster Schritt. Aber: Diese Ausnahme muss analog auch für Vorsorgemaßnahmen gelten. Im aktuellen Entwurf des Gesetzes ist diese bisher nur für Rehabilitationsmaßnahmen vorgesehen.
Wir wissen, dass 70 Prozent aller Pflegebedürftigen zu Hause von Angehörigen gepflegt werden – überwiegend von Frauen. 22 Prozent der Frauen in den Mütter-Kliniken pflegen Angehörige. Und in den Mutter-Kind-Kliniken sind es schon über 10 Prozent der Mütter, die parallel Angehörige oder ihre behinderten oder chronisch kranken Kinder pflegen.
Besonders wichtig ist neben dem schnellen Weg zur stationären Kurmaßnahme jedoch vor allem die Information der Betroffenen: Pflegende Angehörige wissen oft nicht, dass sie einen Anspruch haben und wie sie zu einer Kur kommen. Zudem werden eigene Attestformulare für pflegende Angehörige benötigt und es ist wichtig, dass sie in den Statistiken der gesetzlichen Krankenkassen sichtbar werden.
„Wir wünschen uns mehr Informationen und tragen unseren Teil dazu bei“, führt Schilling aus. Das Müttergenesungswerk hat bereits eine Informationskampagne für Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, um Hürden zu beseitigen. Aber auch die Pflegenden benötigen direkte Ermutigung und Hilfestellung. Dafür stellt das MGW u.a. einen Flyer und auch einen Informations-Clip zur Verfügung: www.muettergenesungswerk.de/kuren-fuer-pflegende.

Weitere Informationen und Kontakt:
Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk
Bergstraße 63, 10115 Berlin
Ansprechpartnerin: Anne Schilling, Tel.: 030/33 00 29-0
presse@muettergenesungswerk.de Kurtelefon: 030/33 00 29-29
www.muettergenesungswerk.de
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Altersarmut ist weiblich – Evangelische Organisationen zum Equal Pay Day

Stein, 15.03.2018 Mit einer gemeinsamen Positionsbestimmung haben mehrere evangelische Organisationen zur Lohnlücke zwischen Frauen und Männern Stellung bezogen. Anlass ist der Equal Pay Day – der Tag im Jahr, bis zu dem Frauen statistisch gesehen umsonst arbeiten. Er fällt in diesem Jahr auf den 18. März. In dem vom FrauenWerk Stein, der Diakonie Bayern, dem Kirchli-chen Dienst in der Arbeitswelt, den Evangelischen Frauen in Bayern und dem Referat für Chancengleichheit der Evangelischen Kirche in Bayern verabschiedeten Papier heißt es, eine „fatale Kombination aus traditioneller Arbeitsverteilung und fragmentierter Erberwerbsbiographie führt dazu, dass Frauen vor allem im Alter deutlich stärker von Armut bedroht sind als Männer.“

Der so genannte „Gender Gap“ beträgt dem Statistischen Bundesamt zufolge in Deutschland 21 Prozent. Im Alter wird der geschlechtsspezifische Unterschied zwischen Frauen und Männern sogar noch größer: So betrug die Altersrente 2016 bei den Männern im Durchschnitt 1.096 Euro, bei den rund 372.300 Neurentnern waren es rund 1.008 Euro. Die Höhe der durchschnittlichen Alters-rente bei den Frauen belief sich dagegen nur auf 665 Euro, die der 411.400 Neurentnerinnen auf 681 Euro. In keinem anderen OECD-Land ist das Gefälle zwischen Rentnerinnen und Rentnern so hoch. Die Rentenlücke – der „Gender Pension Gap“ – liegt bei über 50 Prozent.
„Das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern ist noch längst nicht erreicht – das zeigen der Equal Pay Gap und der Gender Pension Gap“, so Michaela Wachsmuth, geschäftsführende Vor-ständin im FrauenWerk Stein. „Frauen müssen dafür weiter kämpfen“. Nach Ansicht der zeichnenden Organisationen ist die „gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen nach christlicher Überzeugung ein Gebot der Gerechtigkeit.“ Existenzsicherung und Anerkennung menschlicher Arbeit gehören nach evangelischer Auffassung zu den fundamentalen Bedingungen einer gerechten Gesellschaft. Im Positionspapier heißt es weiter: „Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit sind zentrale Anliegen, für die wir gemeinsam eintreten.“
Der „Equal Pay Day“ bezeichnet den Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen. An diesem Tag wird auf den bestehenden Gender Pay Gap (GPG) – den geschlechterspezifischen Lohnunterschied – aufmerksam gemacht. Der Aktionstag markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. 2018 ist der Equal Pay Day am 18. März.

Das vollständige Positionspapier sowie Interviews mit von Altersarmut bedrohten bzw. betroffenen Frauen finden Sie unter www.fachstelle-frauenarbeit.de

Hintergrund:
Das FrauenWerk Stein e.V. ist ein Verein in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB). Die ELKB hat die evangelische Frauenarbeit an den Verein übertragen. Das FrauenWerk Stein versteht sich als Lobby für Fraueninteressen in der bayerischen Landeskirche.

Kontakt:
Dr. Andrea König, Leiterin der Fachstelle für Frauenarbeit, FrauenWerk Stein e.V. in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, Deutenbacher Str. 1, 90547 Stein, Fon: 0911 6806-135, Mail: koenig@frauenwerk-stein.de

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100 Jahre Frauenwahlrecht: Elly Heuss-Knapp stärkte die Frauen

Die Gründerin des Müttergenesungswerks war eine politische Frau
Berlin, 25. Januar 2018. „Frauen werbt und wählt, jede Stimme zählt, jede Stimme wiegt, Frauenwille siegt!“ Mit diesem Slogan warb Elly Heuss-Knapp für die erste Wahl von Frauen nach Einführung des Frauenwahlrechts 1918. Zeit ihres Lebens war sie sozial und politisch engagiert und setzte sich v.a. für Frauen und Familien ein – gekrönt hat sie ihr Wirken viele Jahre später mit der Gründung des Müttergenesungswerk.

Am 25. Januar 1881, heute vor 137 Jahren, wurde Elly Heuss-Knapp, Deutschlands erste First Lady, in Straßburg geboren. Noch während ihrer Studienzeit begann sie, politische Vorträge zu halten. Als Frauen 1919 das erste Mal wählen durften, engagierte sie sich im überparteilichen Ausschuss der Frauenverbände für die Wahlkampagne. In einem Brief an ihre Schwester schrieb sie: „Jetzt bin ich sehr an der Arbeit; Propaganda für die Frauenverbände Deutschlands. Fabrik von Flugblättern, Versen etc. […]. Für Ausübung des Wahlrechts aller Frauen“. Zudem ließ sie sich auch selbst als Kandidatin für die Wahl zur Nationalversammlung aufstellen.
Was damals ein Novum war, ist heute eine Selbstverständlichkeit. Auch in der Sozialpolitik hat Elly Heuss-Knapp Spuren hinterlassen. Mit der Gründung des Müttergenesungswerks 1950 wurde die Gesundheit von Müttern, ihre Belastungen und die Notwendigkeit von Kurmaßnahmen ein politisches Thema. 1989 ist es der Stiftung schließlich gelungen, diese Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen im Sozialgesetzbuch zu verankern. Heute sind Mütterkuren, Mutter-Kind-Kuren und auch Väter- und Vater-Kind-Kuren Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen.
Die Vision der vernetzten Arbeit für die Gesundheit von Müttern führt das Müttergenesungswerk als gemeinnützige Stiftung im Verbund mit den Wohlfahrtsverbänden bzw. deren Fachverband/ Arbeitsgemeinschaft fort. Im Sinne von Elly Heuss-Knapp werden Mütter, Väter und pflegende Angehörige bei Kurmaßnahmen individuell – ggf. auch mit Spenden – unterstützt. Zudem setzt sich das Müttergenesungswerk strukturell und politisch für bessere Rahmenbedingungen ein.

Weitere Informationen und Kontakt:
Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk
Bergstraße 63, 10115 Berlin
Ansprechpartnerin: Anne Schilling
Tel.: 030 3300290
presse@muettergenesungswerk.de
Kurtelefon: 030 33002929
www.muettergenesungswerk.de
www.muettergenesungswerk.de/jetzt-spenden

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